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Limburg-Staffel. Feuer löschen, Verletzte in Sicherheit bringen und versorgen - die Aufgaben von Feuerwehrleuten sind anspruchsvoll und müssen regelmäßig geübt werden. Dass auf den Feuerwehr-Nachwuchs Verlass ist, zeigte sich bei einer gemeinsamen Übung aller Limburger Jugendwehren in Staffel ...

Großübung aller Limburger Jugendwehren auf dem WETON-Firmengelände verläuft hervorragend

VON ROBIN KLÖPPEL

Bei einer gemeinschaftlichen Großübung haben die Mitglieder der Limburger Jugendfeuerwehren ihre Sache am Samstag hervorragend gemacht. Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Jung dankte der Firma WETON in Staffel dafür, dass sie ihr Gelände zur Verfügung gestellt hatte. So hatten die Kinder und Jugendlichen genügend Platz, eine Wasserversorgung aufzubauen und den angenommenen Brand zu löschen. Sogar von der großen Drehleiter durften ein paar junge Leute das "Feuer" von oben bekämpfen.

Dass die jungen Aktiven schnell vor Ort waren, lag daran, dass sie informiert waren. Für eine Jugendübung könne man nicht die Einsatzfahrzeuge mit Sirene durch die ganze Stadt fahren lassen, erklärte Jung. Die Jugendlichen warteten auf dem Parkplatz des Gartencenters Dehner, am Staffeler Bahnhof und der ICE-Brücke im Bereich von Meier Guss auf ihre Alarmierung.

Auf Augenhöhe

Der Stadtjugendfeuerwehrwart ist froh, dass in der heutigen Zeit das Miteinander zwischen den einzelnen Stadtteiljugendwehren sehr gut ist. Der Eschhöfer kann sich noch an die eigenen jungen Jahre erinnern, als die Limburger Städter die Dörfler aus den umliegenden Stadtteilen noch nicht auf Augenhöhe behandelt hätten; diese Zeiten seien aber lange vorbei.

Die Jugendbetreuer aller Stadtteile wussten schon, für welche Aufgabe ihr Nachwuchs bei der Großübung vorgesehen war und arbeiteten gezielt ihren Teil ab. So funktionierte alles zügig und reibungslos. Als erste Einsatzkräfte wurden die Feuerwehren Limburg, Lindenholzhausen und Linter zu einer Brandmeldeanlage der Firma WETON Baustoffhandel in Staffel alarmiert.

Die Feuerwehr Limburg kam mit zwei Tanklöschfahrzeugen sowie dem Drehleiter-Korb und positionierte sich hinter der Lagerhalle auf dem Radweg. Sie begann mit dem Löschangriff. Die Wehren Lindenholzhausen und Linter kamen jeweils mit einem Löschfahrzeug. Sie positionierten sich im Bereich der Zisterne, um die Wasserversorgung für die anwesenden und nachrückenden Kräfte aufzubauen. Anschließend halfen sie ebenfalls beim Löschen.

121 aktive Jugendliche

Die nächsten Einsatzkräfte, die alarmiert wurden, waren die Jugendwehren Ahlbach und Dietkirchen mit ihren Löschfahrzeugen. Ihr Auftrag war es, zu einem Unfall mit eingeklemmter Person nachzurücken. Im Kieslager war ein Stapler mit einem Radlader zusammengestoßen. Eine Person war verschüttet, die Fahrer verletzt, und es lief Benzin und Öl aus. Aufgabe der Jugendlichen war es, die verschüttete Person zu befreien, alle Verletzten zu betreuen und die auslaufenden Betriebsstoffe zu binden.

Als letzte Nachwuchswehren wurden Offheim und Eschhofen mit ihren Löschfahrzeugen verständigt. Sie positionierten sich vor der Lagerhalle, um von dort aus mit Atemschutz ins Gebäude einzudringen, nach Personen zu suchen und diese zu betreuen.

Die Feuerwehr Staffel war unter Leitung ihres Jugendwarts Thomas Di Cesare in diesem Jahr Ausrichter der Übung, so dass ihre Jugendlichen an verschiedenen Stellen die Verletzten spielten. Limburgs Bürgermeister Dr. Marius Hahn (SPD) dankte der Limburger Jugend und ihren Betreuern für ihren Einsatz.

Bei der anschließenden Gemeinschaftsversammlung der Jugendwehren wurden Stadtjugendfeuerwehrwart Holger Jung (Eschhofen), seine Stellvertreterin Katharina Lange (Linter) sowie Schriftführer Benedikt Handke (Kernstadt) wiedergewählt. Jung leitet die Jugendwehren bereits seit 16 Jahren.

121 Jugendliche, davon 24 Mädchen und 97 Jungen, seien in den Limburger Jugendwehren aktiv, berichtete er. Es habe 29 Neuzugänge innerhalb des vergangenen Jahres gegeben, aber auch 23 Austritte sowie drei Übertritte in die Einsatzabteilungen. Das Durchschnittsalter der Jugendlichen liege bei 13 Jahren. "Insgesamt wurden in den Jugendfeuerwehren 428 Stunden Feuerwehrtechnik und 247 Stunden allgemeine Jugendarbeit geleistet", berichtete Jung. In diesen Zahlen seien 42 Tage für Ausflüge und Zeltlager nicht berücksichtigt. "Der zusätzliche Zeitaufwand für Jugendwarte und Betreuer beläuft sich auf 1606 Stunden", teilte er weiter mit. Die acht Jugendfeuerwehrwarten in den Stadtteilen würden von 24 Betreuern unterstützt.

Holger Jung dankte auch der Stadt, dass die Mitglieder der Jugendfeuerwehr mittlerweile kostenlosen Eintritt ins Limburger Freibad hätten und im vergangenen Jahr mit neuen Handschuhen ausgerüstet worden seien. Sie taten auch noch mehr für die Allgemeinheit: alte Weihnachtsbäume abholen und Müll einsammeln.

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

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