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Limburg. Über zu wenig Ampeln auf der B 8 zwischen der Kernstadt und Lindenholzhausen können sich die Limburger wahrlich nicht beklagen. Ein Verkehrsplaner hält nun den Wegfall von zwei Ampeln für möglich ...

Verkehrsplaner hält das an dieser B-8-Kreuzung kurz vor Lindenholzhausen für sinnvoll

VON ROBIN KLÖPPEL

An der neu zu schaffenden zweiten Zufahrt von der B 8 zum ICE-Gebiet soll es eine weitere Ampel geben. Wie Planer Markus Hofmann am Dienstagabend in der Sitzung des Limburger Bauausschusses im Rathaus erklärte, scheitere eine Anbindung des geplanten Obi-Marktes an die B 8 per Kreisel, weil dafür nicht genug Fläche vorhanden sei.

Hofmann hat sämtliche Kreuzungen zwischen Limburg und Lindenholzhausen untersucht. Ein großes Problem sei in Lindenholzhausen die Kreuzung in der Dorfmitte, wo es von der B 8 in Richtung B 417 und in die andere Richtung gen Eschhofen geht. Hofmann erklärte, ohne eine Umgehung werde die dortige Belastung immer mehr zunehmen. Allerdings sei dort aus Platzmangel die Einrichtung eines Kreisels unmöglich.

Vor dem Edeka-Markt

Der Planer hält hingegen einen Kreisel für möglich an der Kreuzung von der B 8 in Richtung Eschhofen, kurz vor dem Edeka-Markt in Lindenholzhausen. Er hält es auch für denkbar, die Zufahrt zu den beiden Supermärkten nicht mehr per Ampel, sondern mit Vorfahrtschildern zu regeln. Dort wäre dann laut Hofmann nur das Linksabbiegen Richtung Lindenholzhausen auf die B 8 ein Problem. Doch das könne man vermeiden, indem man nur Rechtsabbiegen gestatte. Die Fahrzeuge könnten dann ein paar Meter weiter auf dem (neuen) Kreisel wenden und ohne großen Umweg zurück gelangen.

Was Hofmann ebenfalls bemängelte ist, dass die Grünphasen an den Kreuzungen zwischen Lindenholzhausen und der Kernstadt nicht aufeinander abgestimmt sind. Aber dieses Problem könne man über eine andere Schaltung des Verkehrsrechners lösen. Kurz vor und hinter der zu schaffenden Obi-Ampelkreuzung sollte die B 8 nach Hofmanns Analyse zwei Fahrstreifen pro Richtung haben, wie es auch bei der bereits bestehenden Anbindung ans ICE-Gebiet der Fall ist. Hofmann sagte, er hätte gerne zwischen den zwei Zufahrten zum ICE-Gebiet durchgehend zwei Fahrstreifen pro Richtung gehabt. Doch Hessen Mobil habe es aus Kostengründen abgelehnt, da die Straßenverkehrsbehörde keine Notwendigkeit dafür sehe. Hofmann sieht es anders, da die B 8 bei Problemen auf der A 3 eine wichtige Umleitung sei und viel Verkehr anziehe.

Ausschussvorsitzender Paul-Josef Hagen (SPD) hält dagegen nichts davon, für wenige Meter auf zwei- und dann wieder auf einspurig zu gehen. Denn es gebe immer ein paar Verrückte, die die kurze Zweispurigkeit zu riskanten Überholmanövern nutzten.

Noch mehr Verkehr?

Gerhard Voss (SPD) befürchtet, dass Lindenholzhausen durch den Obi-Markt noch mit mehr Verkehr belastet wird. Hofmann rechnet aber damit, dass die meisten Verkehrsteilnehmer von der Obi-Kreuzung Richtung Kernstadt fahren. In Spitzenzeiten rechnet Hofmann damit, dass pro Stunde 150 Fahrzeuge über die Obi-Kreuzung ins ICE-Gebiet hinein und 150 herausfahren werden. Einstimmig empfahl der Ausschuss, eine Vereinbarung mit dem Bund wegen der Ampel an der künftigen Obi-Kreuzung abzuschließen. Bei einer Enthaltung von Dr. Sebastian Schaub (Grüne) empfahl der Ausschuss den Stadtverordneten zudem, die Kostenplanung für die Sanierung der alten Lahnbrücke weiterzuführen. Schaub meinte, dass es um eine der ältesten Brücken Deutschlands gehe und es ihm wichtig sei, sie nahe dem ursprünglichen Zustand zu bringen.

Ebenfalls gab es wegen der Verkehrsmenge Bedenken der Verwaltung, auf einen separaten Rad- und Fußweg zu verzichten und in einem verkehrsberuhigten Bereich alle Verkehre zusammenzuführen. Horst-Günter Herold (FDP) gefällt die aktuell favorisierte Variante mit angehängtem Fuss- und Radweg. Manuel Barfuss (CDU) verteidigte diese ebenso und betonte, sie bringe den ursprünglichen Zustand des Bauwerks wieder gut zur Geltung.

In Sachen SPD-Initiative „Mitfahrbänke“ haben die Ortsbeiräte Eschhofen, Staffel und Dietkirchen Interesse an einer Verbindung zwischen ihren Ortskernen und den nahen Supermärkten bekundet. Die Bänke im Dorf könnten, so die SPD-Stadtverordnete Marietta Arnold, durch Verfügungsmittel der Ortsbeiräte bezahlt, die Bänke an den Märkten von diesen gesponsert werden. Der Erste Stadtrat Michael Stanke (CDU) sagte aber, die Stadt könne es den Ortsbeiräten nicht vorschreiben, für was sie ihre Verfügungsmittel ausgeben.

Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

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