Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Limburg-Lindenholzhausen. Da lachen ja die Hühner: Das „Huhn aufs Eis“-Festival feierte am vergangenen Wochenende seinen fünften Geburtstag. Neben illustren Gästen aus dem Um-, In- und Ausland auf der Bühne freuten sich die Lindenholzhausener auch über zahlreiche Stammgäste vor der Bühne ...

„Huhn aufs Eis“-Festival wird fünf Jahre alt

„Wir freuen uns, dass wir wieder hier sein dürfen“, begann Carlo Mess nach dem ersten Song seiner Band „Their Decay“ seine Ansprache. Was auf vielen Konzerten zu einer gängigen Floskel gehört, kam von den Limburger Metalcore-Musikern jedoch von ganzem Herzen. Denn egal, wo man sich das ganze Jahr über herumtreibt – im Dorfgemeinschaftshaus Lindenholzhausen schlägt seit einer halben Dekade jeweils im November vornehmlich die Core/Crossover Szene der hartbesaiteten Metal-Musik zum Klassentreffen auf. „Hier trifft man einfach so viele Gesichter, die man das ganze Jahr über nicht sieht“, so fasste es der Sänger zusammen. Ein wenig außer Atem bereits, doch das kann man den Musikern an diesem Abend kaum verdenken. Denn auch wenn sich das „Huhn aufs Eis“-Festival im Hinblick auf die Größe und Bekanntheit immer noch als kleiner Geheimtipp deklarieren lässt, das Publikum ist ebenso hingebungsvoll wie treu. Der Platz vor der Bühne ist nie ganz leer, egal, ob wild gemosht, ausgelassen getanzt oder einfach nur der Musik zugehört wird – auf irgendeine Art und Weise zollt jeder den insgesamt zehn Bands, die zum Jubiläum des Festivals mit dem skurrilen Namen gekommen sind, gebührenden Respekt.

Wie in den vergangenen Jahren präsentierte sich das Line-Up des Indoor-Festivals schwer Metalcore/Hardcore-lastig. Damit stößt das „Huhn aufs Eis“ musikalisch in eine Sparte, die durch Gruppen wie „Asking Alexandria“ oder den „Emil Bulls“ derzeit einen echten Aufschwung erlebt. Aber auf ein einziges Genre ließen sich weder die auftretenden Künstler noch das Festival und seine Veranstalter festnageln. Denn wie hatte Daniel Becker, der Pressesprecher der „Hollesser Musikkultur“, im vergangenen Jahr erklärt: „Die Bands müssen einfach zu uns passen.“ Und so hob sich beispielsweise der Headliner des Abends, „The Intersphere“, durch seinen im wahrsten Sinne des Wortes undefinierbaren Genre-Cocktail aus Alternative, Psychedelic und Indie Metal hörbar ab. led

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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