Limburg-Lindenholzhausen. Bereits zum zweiten Mal lud der Männerchor „Cäcilia“ Lindenholzhausen zur Chor-Serenade ein. Volkslieder und internationale Stücke erklangen gegen das schlechte Wetter ...

Bild: Sich selbst nicht zu ernst nahmen sich die „Steinkautlerchen“ Oberweyer, die die Liebe zu einem Teddybären besangen - Foto: Heike Lachnit
Chor-Serenade in Lindenholzhausen
„Eine Serenade ist ein abendliches Ständchen unter heiterem Himmel“, begrüßte Martin Maxeiner die rund 100 Besucher der zweiten Chor-Serenade des Männerchors „Cäcilia“. Der heitere Himmel ließ zwar auf sich warten, doch dies schadete dem Ständchen in keiner Weise. Maxeiner freute sich, dass sich die Besucher weder vom Wetter noch vom Fußball hatten abhalten lassen, schönem Gesang zu lauschen. Der „Cäcilia“-Männerchor präsentierte unter Leitung von Matthias Schmidt in zwei Blöcken Volkslieder und internationale Lieder. Sie gaben einen vielfältigen Einblick in die Männerchorliteratur. Mal erklangen die Melodien leicht und fröhlich bei „Musikanten wollen wandern“, dass jeder sofort losmarschieren wollte, dann wurde es romantisch „Unter der Linde“. Im „Rheinischen Fuhrmannslied“ gaben die Sänger einen Dialog wieder. Den Fuhrmann sangen sie in ruhiger, gemütlicher Tonlage, während alle anderen Gesprächspartner in dem Lied lautstark und polternd imitiert wurden. Im internationalen Block entführten die Sänger nach Schottland, Ungarn und Schweden. „Dana dana“ ist ein ungarisches Tanzlied und die Füße wippten mit. Gänsehaut erzeugten die Sänger um die Solisten Max Schmidt und Meinhard Rompel mit „Loch Lomond“. Als Zugabe nahmen die Sänger die Anwesenden mit auf die „Wolga“, die ruhig dahin plätscherte.
Im zweiten Teil übernahmen die „Steinkautlerchen“ aus Oberweyer die Regie. Die zehn Sänger um den Dirigenten David Fritzen fanden sich 1999 im Rahmen einer Fastnachtsveranstaltung, und daher schwang in allem eine gehörige Portion Humor mit. Sie begannen ruhig mit „Weit, weit weg“, um später die Liebe zu einem Teddybären und Schweinebraten mit Rotkohl zu besingen. Dazwischen hatten sie immer einen flotten Spruch und einen Witz auf den Lippen, sodass das Zuhören große Freude machte.
Als es anfing zu regnen, störte dies erst einmal niemanden und die Regenschirme wurden herausgeholt. Doch als es stärker wurde, flüchteten die ersten Besucher, sodass die „Cäcilia“ Lindenholzhausen die Serenade in die Scheune verlegte. lh
Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
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