Limburg-Lindenholzhausen. Wer kennt sie nicht, die Limburger Autobahnbrücke mit ihrem einzigartigen Blick von der A3 auf den Limburger Dom ...
Vortrag „Die erste Limburger Autobahnbrücke von 1939“ am Donnerstag, 11.02.2016 um 20 Uhr im Pfarrzentrum St. Jakobus
Aufgrund des modernen Neubaus ist sie nun in aller Munde. Dass die erste Brücke früher selbst ein architektonischer Blickfang war, gerät immer mehr in Vergessenheit.
Schon beim Bau in den Jahren 1937 bis 1939 ließen sich die späteren eindrucksvollen Ansichten des Bauwerkes von der Stadt aus erkennen; aber auch von der Eschhöfer Seite ergab sich ein reizvoller Blick durch die Bögen auf Dom und Stadt. Durch die ausgezeichnet aufeinander abgestimmten Details, aber vor allem durch das reizvolle Natursteinmauerwerk, dessen gelbgraue Farbgebung sich je nach Sonnenstand änderte, zählte die erste Limburger Autobahnbrücke zu den bedeutendsten Bauten der Reichsautobahnen.
Die Fachwelt sprach damals von der schönsten Bogenbrücke Deutschlands. Der künstlerische Bauleiter Professor Paul Bonatz sagte beim Anblick der Trümmer nach der Sprengung am 26.03.1945: "Hier war einmal Vollkommenheit erreicht!"
Michael Ruoff aus Hadamar wird mit einer eindrucksvollen Diasammlung, auf die Geschichte und den Bau der ersten Autobahnbrücke in Limburg eingehen.
Die KAB Lindenholzhausen lädt alle am Thema Interessierten - auch Nichtmitglieder - zu diesem Vortrag am Donnerstag, 11.02.2016 um 20 Uhr im Pfarrzentrum St. Jakobus herzlich ein.
Hinweis: Verwendung der Artikel mit freundlicher Genehmigung der Wittich Verlage KG, Höhr-Grenzhausen.
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