Limburg-Lindenholzhausen. Bunt, heiter und abwechslungsreich kam das Programm der „Harmonie“-Kappensitzung daher: Tanz, Gesang und Büttenreden erfreuten die Gäste ebenso wie ein gut gelaunter Elferrat und eine top-fitte Live-Band ...

Bild: Begnadeter Fastnachter und patenter Hausmann: Pfarrer Friedhelm Meudt.
Den Auftakt des traditionellen närrischen Treibens bildeten die jüngsten Akteure des Abends: Die Kindertanzgruppe „Flaffis“ aus Brechen, trainiert von Heike Breser, versprühte beste Laune. Für ihren ersten Auftritt bei der „Harmonie“ erhielten sie viel Applaus und Lobesworte vom Sitzungspräsidenten, dem zweiten Vorsitzenden der „Harmonie“, Dr. Christopher Dietz.
Tänzerisch in ihrem Element zeigten sich auch die Mädels des CCC-Balletts unter Leitung von Tina Jung. Was ihr Name zu bedeuten hat, blieb ein Geheimnis. Nicht jedoch, dass sie große Freude am Tanz haben und diese auch ins Publikum transportieren können. Das vermochten auch ihre Tanz-Kolleginnen aus Niederbrechen, die erstmals zu Gast in Lindenholzhausen waren: Die CC-Chicks der „Concordia“ präsentierten einen Tanz mit toller Choreographie. Gekonnt wirbelten sie mit ihren Pompoms über die Bühne und durch den Saal. Geburtstagskind Pfarrer Friedhelm Meudt, angekündigt als einer der besten Büttenredner überhaupt, zeigte sich von seiner besten närrischen Seite und machte seinem Ruf alle Ehre: Mit spitzer Zunge und voller Elan berichtete er über seine Tätigkeiten als Hausmann. Auch die Pflege seiner Blumen nehme er selbst in die Hand, sagte er, und berichtete äußerst amüsant über die Umstellung auf Hydrokultur mit Blähton.
Auch Melanie Rompel und Karin Röhrig nahmen einen Angriff auf die Lachmuskeln der Gäste vor: Sie stellten eindrucksvoll dar, was passiert, wenn eine verzweifelte Frau bei der Feuerwehrleitstelle anruft und über ein nicht alltägliches Brennen berichtet. Als bunter Paradiesvogel zeigte sich Michaela Hilfrich, die inkognito kam und deftige Witze im Gepäck hatte.
Assistenz-Chorleiter Andreas Jung, der gemeinsam mit Manfred Noll (Saxophon) und Georg Wahl (Schlagzeug) als Sänger und Keyboarder für stimmungsvolle Live-Musik sorgte, verließ kurz sein Mikrofon und reihte sich ein in die Programmvielfalt: In aller Seelenruhe berichte er im „Rüdiger-Hoffmann-Style“ von seinem Spanienurlaub in dem er nichts, rein gar nichts machte: Er habe nicht geduscht, das Ei nicht geschält, sondern als Ganzes verspeist und nicht reagiert, als ein Insektenschwarm ihn angriff. Mit von der Partie an diesem närrischen Abend waren auch die zukünftigen Kirmesburschen und -mädchen in der Rolle von Obelix und Kleopatra sowie die „Harmonie“-Frauen als Engelchen und Teufelchen.
Das Dreierbunds-Prinzenpaar stattete den gut gelaunten Hollessern einen Besuch ab und überzeugte sich vom Treiben im Bürgerhaus. Dazu trug auch das „Harmonie“-Ballett bei. Die Tänzer überzeugten mit einer Reise in die 1980er Jahre. Auch wenn einige Plätze im Publikum frei geblieben waren, die Stimmung im Saal war super. Zufrieden zeigte sich auch Söhren Friedrichsmeyer, der gemeinsam mit Harald Kirchner zum Organisationsteam gehörte.
Die Fastnacht in Lindenholzhausen geht mit der Fastnachtsparty am kommenden Freitag, 5. Februar, 20 Uhr, und der Kinderfastnacht am Dienstag, 9. Februar, um 14.11 Uhr im Bürgerhaus weiter. (qui)
Bild: Melanie Rompel (links) und Karin Röhrig strapazierten die Lachmuskeln der Gäste.
Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
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