Limburg-Lindenholzhausen/Brechen-Niederbrechen. Auch wenn der traditionelle Rennsteiglauf über 74,6 Kilometer von Eisenach nach Schmiedefeld mit insgesamt 1640 Höhenmetern in diesem Jahr der Corona-Pandemie zum Opfer fiel, suchten die Läufer aus dem NNP-Land die Herausforderung ...

Sie haben es geschafft - und sogar mit Abstand. Rechts Lauf-Planer Meinhard Rompel (rechts, TuS Lindenholzhausen). foto: falkenbachBild: Sie haben es geschafft - und sogar mit Abstand. Rechts Lauf-Planer Meinhard Rompel (rechts, TuS Lindenholzhausen). foto: falkenbach

Die Idee ging von einigen Athleten aus, die bereits etliche Male den Rennsteiglauf absolviert hatten. Meinhard Rompel (TuS Lindenholzhausen) setzte die Idee zunächst auf dem Computer um, indem er die Ersatzroute über den Goldenen Grund und den Taunus bis zum Feldberg und zurück festlegte. So ging es um 6 Uhr morgens von Niederbrechen über den Wörsbachtalradweg nach Erbach, über Schwickershausen und Dombach nach Riedelbach und hoch auf das Feldberg-Plateau. Anschließend führte die Route über Dombach, Eisenbach und Niederselters zurück nach Niederbrechen. Am Ende hatten die Teilnehmer, die sich stets an die bestehenden Abstandsregelungen hielten, die gleiche Kilometer- und Höhenmeterzahl absolviert, wie beim Rennsteiglauf. Die Initiatoren hatten an alles gedacht: Sogar die beim Rennsteiglauf üblichen Salzbrezeln und Notenblätter für das traditionelle Rennsteiglied wurden verteilt. Obwohl der gesteckte Zeitplan deutlich verpasst wurde, war jeder der Beteiligten froh, nach der langen "Sperrfrist" wieder einen Lauf zu absolvieren. bf

HinVerwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.weis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

 

 

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