Limburg-Lindenholzhausen. Termine und Infos Katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus, Lindenholzhausen ...

Es gibt wieder Gottesdienste!

Ab sofort ist es wieder möglich, in kleiner Gemeinschaft Gottesdienste zu feiern, allerdings mit strengen Auflagen und Regelungen. So ist es zurzeit nicht möglich, dass wir in gewohnter Weise als Gemeinde Gottesdienst feiern und in großer Gemeinschaft zusammenkommen. Bitte beachten Sie Folgendes:

In der Kirche St. Jakobus dürfen maximal 82 Personen am Gottesdienst teilnehmen.

Zwischen allen Sitzplätzen muss ein Abstand von 1,5 Metern gewahrt werden. Um dies zu erleichtern haben wir die Bestuhlung etwas umgebaut und Sitzplätze markiert. Familien und andere häusliche Gemeinschaften dürfen aber beieinander sitzen.

Betreten und verlassen Sie die Kirche vor und nach dem Gottesdienst zügig. Es darf nicht zu Gruppenbildungen oder Versammlungen kommen - auch nicht draußen. Als Eingang steht nur der Haupteingang zur Verfügung.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Sie einen Platz erhalten, melden Sie sich bitte unter Tel. 73664 im Pfarrbüro an. Bitte nennen Sie (ggf. auf Anrufbeantworter) die Vor- und Nachnamen und die Telefonnummern aller Personen, die Sie anmelden! Wenn Sie hier niemand erreichen und ab Freitagnachmittag rufen Sie unter der Nummer 01525 1785776 ein Mitglied des Pfarrgemeinderates an. Solange noch Plätze frei sind, können Sie auch noch spontan am Gottesdienst teilnehmen. Bitte haben Sie Verständnis, dass die benannte Höchstzahl nicht überschritten werden darf.

Um erforderlichenfalls Infektionsketten nachweisen zu können, werden Ihre Daten (Name und Telefonnummer unter der Sie ggf. durch das Gesundheitsamt zu erreichen sind) in Listen erfasst. Diese werden 21 Tage nach dem jeweiligen Gottesdienst vernichtet und zu keinem anderen Zweck verwendet.

Personen mit Erkältungssymptomen und/oder Fieber dürfen die Kirche nicht betreten.

Das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes („Alltagsmaske“) ist beim Betreten und Verlassen der Kirche notwendig, nicht aber am Sitzplatz. Bitte beachten Sie durchgängig die Abstandsgebote.

Am Eingang gibt es eine Möglichkeit zur Händedesinfektion. Zu Ihrer Orientierung stehen auch in der Kirche Ordner zur Verfügung.

Gemeindegesang ist derzeit leider nicht gestattet. Die Kollekte erfolgt bei Verlassen der Kirche am Ausgang. Bitte beachten Sie, dass auch beim Kommunionempfang der Abstand in der Reihe von 1,5 m gewahrt wird.

Die Toiletten bleiben vorerst geschlossen.

Die ersten Gottesdienste in dieser Maßgabe werden am Sonntag, 10. und 17. Mai um 18.30 Uhr sein.

Diese Gottesdienste sind ganz bewusst „für die Pfarrgemeinde“ Bestellte Gedenken werden wie die aus den bisher ausgefallenen Gottesdiensten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Maiandachen: ab 13. 5. immer mittwochs 19.00 Uhr

Auch Maiandachten sind wieder möglich, allerdings unter genau den selben Bedingungen wie die Sonntagsgottesdienste. Nur die Voranmeldung entfällt!

Das Pfarrbüro ist zu den üblichen Öffnungszeiten (Di. + Fr. 9 -11.30 Uhr und Mi. 15 - 17 Uhr) telefonisch erreichbar, aber für den Publikumsverkehr geschlossen. Sie können uns aber rund um die Uhr per Anrufbeantworter erreichen, der regelmäßig abgehört wird. Melden Sie sich auch, wenn Sie z. B. in persönlichen Anliegen mit Gemeindereferent Bernhard Harjung sprechen wollen. Er ruft Sie auch gerne zurück oder ist unter seiner Privatnummer zu erreichen. Die Kirche bleibt zum persönlichen Gebet täglich geöffnet.

Die Sage vom Seuchengott

Einst saß ein alter, weiser Mann unter einem Baum, als der Seuchengott des Weges kam. Der Weise fragte ihn: „Wohin gehst Du?” Und der Seuchengott antwortete ihm: „Ich gehe in die Stadt und werde dort 100 Menschen töten.” Auf seiner Rückreise kam der Seuchengott wieder bei dem Weisen vorbei. Der Weise sprach zu ihm: „Du sagtest mir, dass Du 100 Menschen töten wolltest. Reisende aber haben mir berichtet, es wären zehntausend gestorben.” Der Seuchengott aber sprach: „Ich tötete nur 100. Die anderen hat die eigene Angst umgebracht.”

Natürlich gibt es keinen „Seuchengott“ Und doch kann uns diese uralte Weisheitsgeschichte aus Asien etwas in der aktuellen Situation lehren: Es gibt in unserer Welt Krankheiten, die durch etwas „von außen“ durch einen „Erreger“ ausgelöst werden. Aber zu jedem „Erreger“ muss es auch Menschen geben, die sich erregen lassen, zu denen der „Erreger“ so sehr passt, dass sie miteinander in Resonanz gehen. Dann gehen diese Menschen den Weg der Krankheit. Manchmal bis in den Tod.

Es gibt auch Menschen, die erreicht der „Erreger“ nicht in äußerer Form. Doch die „Idee“, dass dieser „Erreger“ unterwegs ist, geht mit ihren Gedanken in Resonanz. Sie denken an kaum noch etwas anderes und fühlen auch schon, wie sich die Krankheit, die er auslösen kann, in ihnen anfühlt. Und das Rad der Angst beginnt sich zu drehen: immer mehr Gedanken und Gefühle erschaffen einen Nährboden, der den Erreger förmlich in ihr eigenes Leben zieht. Und manche entwickeln sogar die Symptome der Krankheit, ganz ohne wirklichen „Erreger“.

Was also kann uns diese Geschichte lehren? Achte auf deine Gedanken! Der „Seuchengott“ kommt und geht auch wieder. Klar, er bringt Krankheit und Tod, doch nur zu denen, die mit ihm in Resonanz gehen. Darum achte auf deinen Umgang mit anderen Menschen, dass du dich nicht ansteckst: nicht mit dem „Erreger“, vor allem aber nicht mit der „grassierenden Angst“. Halte dich fern von Menschen und von Nachrichten, die dich herunterziehen, die Angst verbreiten.

Befolge den Rat Jesu: ziehe dich zurück in deine Kammer, denke gute Gedanken, denke an Gott, der dich unendlich liebt, denke an all das Gute, das du im Leben schon erfahren hast, denke an die Schöpfung, wie wunderbar sie doch ist und welche Wunder die Natur hervorbringt.... Und dann fühle die Dankbarkeit in deinem Herzen, fühle Dankbarkeit und Liebe... Spüre, wie der gute Vater im Himmel genau weiß, was du brauchst! Freue dich, lächle, singe... Stelle dir bildlich vor, wie die Liebe Gottes und deine Liebe sich in deinem Herzen treffen, deinen ganzen Körper durchstrahlen und noch über dich hinaus... Wenn du dich dann auch noch gesund ernährst, wird es kein „Erreger“ wagen, in dich einzudringen! Bernhard Harjung

Erstkommunion

Die Erstkommunion sollte eigentlich jetzt am 10. Mai in unserer Gemeinde gefeiert werden. Dazu hatten sich im November letzten Jahres 14 Kommunionkinder auf den Weg gemacht. "Lebendige Steine im Haus der Kirche" wollten sie sein, wie es sehr anschaulich in unserer Pfarrkirche zu sehen ist. Doch die Kirche der Kommunionkinder und alle Pläne für ihr Fest sind sozusagen "in den Coronasturm" gekommen. Das erinnert an die Seestürme, in die zu biblischen Zeiten die Jünger geraten waren. Doch jeder Seesturm, so heftig er auch war, brachte den Freunden Jesu segensreiche neue Lebenserfahrung. Denken wir an unsere Kommunionkinder, dass sie nicht nur bald ihr Fest feiern können, auf das sie sich freuen, sondern bitten wir auch darum, dass sie erfahren, wie das Vertrauen auf den lebendigen Gott auch durch die Stürme des Lebens trägt.

Erstkommunion

Katholische Pfarrgemeinde St. Jakobus, Lindenholzhausen

Am Wingert 4, Telefon 06431 73664, Gemeindereferent Bernhard Harjung. Pfarrverwalter: Dompfarrer Gereon Rehberg

Hinlogo wittich domstadtweis: Verwendung der Artikel mit freundlicher Genehmigung der Wittich Verlage KG, Höhr-Grenzhausen.

 

 

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