Limburg-Lindenholzhausen. Sehr gefreut hat sich Sauerbornsretter Bernhard Rompel über ein kleines, außergewöhnliches Geschenk, das er vor seiner Haustür fand ...
Wie berichtet, war der Lubentiusbrunnen, besser bekannt als Sauerborn, wie schon einmal im Jahr 2013 nunmehr auch Ende 2019 wieder fast versiegt. Es kam kaum noch Wasser aus dem Brunnen. Manchmal musste man bis zu 20 Minuten warten, bis wieder einmal ein Schwall des kostbaren Lindenholzhäuser Edelgetränks aus dem Auslauf sprudelte, das dem ganzen Ort den Spitznamen „Kruggelsche“ eingebracht hat.
Aber Bernhard Rompel, der den Sauerborn schon seit vielen Jahren ehrenamtlich betreut, gab auch dieses Mal nicht auf und machte Vorschläge, was zu tun sei: Die Leitungen müssten erneuert und vor allem im Durchmesser verkleinert werden. Zudem müsse das untere Stockwerk bis oben hin mit Wasser gefüllt sein.
Markus Saal von der Hochbauabteilung der Stadt Limburg nahm sich diesen Vorschlägen an und gab den Auftrag zur Umsetzung. Im Haushalt der Stadt Limburg waren ursprünglich 20.000 Euro für ein hydrologisches Gutachten eingeplant, um herauszufinden, warum nur wenig bis gar kein Wasser aus der Quelle des Brunnens fließt.
Durch die Änderungen im Leitungssystem ist dies nun nicht mehr nötig, so Saal und bedankt sich bei Bernhard Rompel für seine zielführenden Vorschläge und sein Engagement. Somit wurden ca. 15.000 EUR eingespart, da sich die Umbauarbeiten lediglich auf ca. 5.000 EUR belaufen haben.
Dies sah wohl auch die Familie Matthias, Nicole und Sandro Zubrod so und machten dem Sauerbornsretter ein tolles Geschenk, worüber sich dieser sichtlich freute.

Weitere Artikel zum Thema findet man in unserem Webauftritt:
[Hier] findet man mehr über die Geschichte des Sauerborn.

