Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Limburg-Lindenholzhausen. Farbenprächtig, abwechslungsreich und stimmungsvoll: So präsentierte sich vier Tage lang das Harmonie-Festival. Die besondere Atmosphäre wurde geprägt von der überwältigenden Vielfalt der Chöre und Tanzgruppen ...

Kleine Gruppe, große Stimmen: der Chor „Quadriga“ aus Moskau. Der kleinste Chor des Festivals brauchte keinen Dirigenten - Foto: Kerstin Kaminsky
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Kleine Gruppe, große Stimmen: der Chor „Quadriga“ aus Moskau. Der kleinste Chor des Festivals brauchte keinen Dirigenten - Foto: Kerstin Kaminsky

Vielfalt verleiht Flair

Rund 6000 Sänger, Tänzer und Musiker machten das Festival zum Massenereignis. Allein von der Personenstärke variierten die Darbieter zwischen einer einzelnen Tanz-Künstlerin bis zu einer singenden Hundertschar.

Mit nur vier „Goldkehlen“ stellte sich der kleinste Chor des Wettbewerbs der singenden Konkurrenz. Sie hatten nicht einmal einen Extra-Dirigenten, stattdessen gab eine der beiden Sängerin den Takt an. Die Amateur-Gesangsgruppe „Quadriga“ aus Moskau war zum ersten Mal in Lindenholzhausen, hatte aber bereits auf einigen internationalen Festivals mit ihrem umfangreichen Repertoire an Renaissance- und Barockstücken, Spiritualen, Werken russischer Komponisten und moderner polyphoner Stücke für Furore gesorgt.

Starke Hundertschaft

102 Sänger traten gemeinsam im Venray’s Mannenkoor aus dem niederländischen Venray an. Der 2014 als Landes-Champion seiner Heimat gekürte Männerchor war ein Neuling beim Harmonie-Festival und maß sich unter anderem am Sonntag im internationalen Chorwettbewerb mit unseren heimischen Männergesangsvereinen Frohe Stunde Weroth und der Liedertafel, die je etwa mit drei Dutzend Sängern gemeldet waren.

Ein eigenes Zehn-Mann-Orchester brachten die 25 Tänzer und Tänzerinnen des Folklore Ensembles „Mirce Acev“ aus Skopje (Mazedonien) mit. Die Delegation bestand jedoch insgesamt aus 55 Personen, denn auch der Akademische Chor „Mirce Acev“ gehörte dazu. Die Freundschaft zwischen der Harmonie Lindenholzhausen und den Gästen vom Balkan besteht schon seit vielen Jahren.

Der Griechisch-Deutsche Sport- und Kulturverein „Hellas“ Gevelsberg reiste mit 42 Aktiven an und war damit die größte Folkloregruppe aus Deutschland. In ihren traditionellen rot-weißen Kostümen – die Männerröcke mit fast 400 Falten – präsentierten sie griechische Lebensart und wecken sehnsuchtsvolle Träume von den Ägäischen Inseln, Epirus und Thessalien. Die dicken Bommeln an den Schuhen der Tänzer erinnern an die Griechische Revolution im 18. Jahrhundert, wo sie als ein Erkennungszeichen des Widerstandes galten. „Hellas“ Gevelsberg war schon zum vierten Mal beim „Harmonie-Festival“ dabei. (kka)

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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