Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Limburg-Lindenholzhausen. Jetzt ist Pflanzzeit. Deshalb lud der Obst- und Gartenbauverein Lindenholzhausen zum dritten Mal zu einer Pflanzenbörse ein, bei der Pflanzen aller Art angeboten wurden ...

Auch Gerd Isselbächer kam zur Pflanzenbörse des Obst- und Gartenbauvereins Lindenholzhausen und plauderte mit den Besuchern über seine Kakteen - Foto: Quirein Nadja
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 Auch Gerd Isselbächer kam zur Pflanzenbörse des Obst- und Gartenbauvereins Lindenholzhausen und plauderte mit den Besuchern über seine Kakteen - Foto: Quirein Nadja

Geranien, Kakteen, kleine Gemüsesetzlinge, Kräuter und Stauden: Das Angebot an Pflanzen bei der Pflanzenbörse der Obst- und Gartenvereins Lindenholzhausen ließ das Herz von Hobbygärtnern höher schlagen. Auch Dekoratives wie Figuren aus Holz und Nützliches wie Insektenhotels wurden angeboten.

Nicht zu oft gießen

Als sehr vielseitig beschreibt Gerd Isselbächer vom befreundeten Verein aus Staffel, der an seinem Stand selbstgezogene Kakteen anbot, die Vielzahl der Pflanzen an den knapp 17 Verkaufsständen. Darunter seien auch jede Menge Besonderheiten, die es so in keinem Gartencenter zu kaufen gebe, schon gar nicht für den geringen Preis, lobt er das Angebot an den Ständen, wo Hobbygärtner rege miteinander ins Gespräch kamen. Isselbächer gab gern Tipps, wie seine exotischen Pflanzen sich richtig wohlfühlen: „Einmal pro Woche gießen reicht“, sagt er, sonst würden die Kakteen totgegossen.

Erdbeerpflanzen beliebt

Wer will, dass es im Sommer im Garten schön blüht oder in einigen Wochen frisches Gemüse aus eigenem Anbau im Garten wächst, sollte schon bald mit dem Gärtnern beginnen, sagte Jutta Friedrich, die Vorsitzende des ausrichtenden Vereins aus Lindenholzhausen. „Jetzt ist Hochsaison für Hobbygärtner. Die Eisheiligen stehen kurz bevor“, sagt die Hobbygärtnerin. Wenn die Frostgefahr vorüber sei, könnten die noch zarten Pflänzchen, die vorgezogen wurden, raus ins Freie gesetzt werden. Und genau das ist der Grund, warum die Pflanzenbörse jetzt stattfindet und nicht schon früher, sagt die Vorsitzende.

Sie zeigte sich zufrieden mit dem Zuspruch und den Besucherzahlen, die nicht nur das Angebot zum Pflanzenkauf und gemeinsamen Gespräch nutzten, sondern auch das Angebot an Kaffee und Kuchen. Auffallend sei die große Nachfrage an Erdbeerpflanzen und Gemüsepflanzen wie Gurken. Sie erkenne den Trend, selbst ernten zu wollen. „Man weiß, wo das Gemüse herkommt und das es nicht gespritzt ist“, ergänzt Besucher Stefan Hilfrich, der Gemüsepflanzen kauft. Das Gärtnern sei ein tolles Hobby, schwärmt Vorsitzende Jutta Friedrich, die den knapp 200 Mitglieder starken Verein in Lindenholzhausen anführt. Man sei an der frischen Luft, könne die Entwicklung der eigenen Arbeit sehen und bei Obst und Gemüse auch schmecken. Sie wünscht sich, dass auch jüngere Menschen dem regen Verein beitreten, damit dieser weiter durch neue Ideen zukunftsfähig gemacht wird.

Der Erlös aus der Pflanzenbörse kommt, ebenso wie die Einnahmen aus dem Grillfest am Sonntag, 10. Juli, dem Verein und seinen Aktivitäten zugute. qui

Die verschiedensten Pflanzen standen bei der dritten Pflanzenbörse mit 17 Ständen zum Verkauf. Zudem kamen dort Hobbygärtner miteinander ins Gespräch - Foto: Quirein Nadja
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Die verschiedensten Pflanzen standen bei der dritten Pflanzenbörse mit 17 Ständen zum Verkauf. Zudem kamen dort Hobbygärtner miteinander ins Gespräch - Foto: Quirein Nadja

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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