Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Brechen-Oberbrechen. Klangkultur auf hohem Niveau erlebten die Zuhörer beim Frühjahrskonzert in der Emstalhalle vor einem neuen Bühnenbild mit dem Panorama von Oberbrechen ...

Der MGV „Eintracht“ Oberbrechen (hier ein Teil des Chors) mit seinem musikalischen Leiter Thomas Roth bot einem bunten Strauß anspruchsvoller Chormusik.
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Der MGV „Eintracht“ Oberbrechen (hier ein Teil des Chors) mit seinem musikalischen Leiter Thomas Roth bot einem bunten Strauß anspruchsvoller Chormusik.

Von DR. RÜDIGER FLUCK

Seit mehr als 20 Jahren leitet Thomas Roth den MGV „Eintracht“ Oberbrechen, der den Konzertabend mit einem bunten Strauß anspruchsvoller A-cappella-Chorliteratur eröffnete wie dem „Frühlingsboten“ von Jean Reinartz, bei dem der Solist Michael Hofmann eingebettet in den Chorklang für ein reich bewegtes stimmliches Klangbild sorgte. Mit dem Spiritual „Lord I want“, nach einem Arrangement von Helmut Velten gefühlvoll intoniert, und dem zurückgenommen und sensibel gestalteten „Gebet im Gebirge“ (Bepi De Marzi) zeigten die Sänger, dass sie über eine Vielfalt an klanglichen Mitteln verfügen. Mit rhythmischer Sicherheit erklang das „Mädchen vom Lande“ und mit dem „Kleinen Teddybär“ (Harmonia Vocalis) sorgte der musikalische Leiter Thomas Roth dafür, dass der Humor nicht zu kurz kam.

Klasse: die „Cäcilia“

Wieder einmal ein Höhepunkt war der Auftritt des Männerchores „Cäcilia“ Lindenholzhausen unter Leitung von Matthias Schmidt. Geprägt von auffallender rhythmischer Betonung war der Satz „Die alten Straßen noch“ (Paul Gripekoven) mit dem Solisten Markus Rompel. Sehnsuchtsvoll und gleichzeitig rhythmisch bewegt folgte „Wolga“ (Winfried Siegler-Legel), dessen warmer Klang getragen wurde von einem Fundament sicherer Bassstimmen. Ein geheimnisvoller Chorsatz voller Individualität und Ausdruck war „Loch Lomond“ (Jonathan Quick) mit dem Solisten Meinhard Rompel, hierbei wurden die schwierigen Passagen sehr eindrucksvoll umgesetzt. Gerade bei den Werken mit hohem Schwierigkeitsgrad wurde das musikalische Leistungsvermögen des Chores besonders deutlich wie bei den äußerst beweglichen Passagen des „Dana Dana“ von Lajos Bárdos; hier bewies sich die Klasse dieses Männerchores immer wieder an der Gestaltung der technischen Feinheiten.

Runkeler Blechbüx’n

Danach hatten die Blechbüx’n aus Runkel ihren Auftritt und brachten ihre Blasinstrumente zum Klingen und die Zuhörer in Stimmung; elf junge Musiker, die ihre Wurzeln beim Blasorchester des TV Runkel haben und ihre Freude an der Musik an die Zuhörer weitergeben. Schon seit einiger Zeit begeistern sie mit Hits aus der Pop- und Rock-Musik ihre Fans; bekannte Cover-Versionen wie „Summer Wine“, „One moment in time“ oder die bekannten „O happy day“ und „Viva la vida“ standen an diesem Abend auf dem Programm; auch nach dem Konzert trugen sie mit weiteren Stücken noch lange zur Unterhaltung der Gäste bei.

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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