Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.Limburg-Weilburg. Eine Fußgängerin ist am Mittwochmorgen auf der Frankfurter Straße in Lindenholzhausen von einem Wagen angefahren und lebensgefährlich verletzt worden ...

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei lief die 40 Jahre alte Frau in Höhe der Bushaltestelle auf die Fahrbahn. Ein aus Richtung Limburg herannahender 22 Jahre alter Fahrer versuchte der dunkel gekleideten Frau noch auszuweichen, erfasste sie jedoch mit seinem Wagen. Die Frau prallte gegen das Auto und wurde auf die Fahrbahn geschleudert.

Sie erlitt schwerste Kopfverletzungen und wurde nach erster Versorgung durch den Notarzt und Rettungsdienst ins Krankenhaus nach Limburg gebracht. Nach Informationen der NNP legten die Ärzte sie in ein künstliches Koma versetzt. Der Autofahrer erlitt nach Polizeiangaben einen Schock. Die Staatsanwaltschaft ordnete die Untersuchung der Unfallursache mit Hilfe eines Sachverständigen an.

Der Wagen wurde sichergestellt.

Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Limburg und Lindenholzhausen sperrten die Unfallstelle ab und waren mit einem Lichtmast im Einsatz. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße in beide Richtungen gesperrt.

Zusammenstoß

Sechs Stunden später waren Rettungsdienste und Polizei erneut auf der B 8 gefordert. Ein Zusammenstoß in Oberbrechen forderte zwei Schwerverletzte. Auch dort war die Bundesstraße teilweise gesperrt. Nach Angaben der Polizei war ein 74 Jahre alter Fahrer mit seinem Mini von der Kapellenstraße nach links auf die Bundesstraße eingebogen und hatte dabei den aus Richtung Selters herannahenden Peugeot übersehen. Beide Autos prallten zusammen. Sowohl der 74 Jahre alte Unfallverursacher als auch die 21 Jahre alte Fahrerin des Peugeot wurden nach der ersten Versorgung durch den Notarzt und Rettungsdienst in die Krankenhäuser nach Limburg und Weilburg gebracht. Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Gesamtschaden beträgt etwa 18 000 Euro. Während der Unfallaufnahme war die Bundesstraße teilweise gesperrt.

Sattelzug streift Bus

Verhältnismäßig glimpflich verlief ein Vorfall auf der Bundesstraße 49 zwischen Allendorf und Heckholzhausen Nach Darstellung der Polizei hat dort gegen 7.30 Uhr ein Fahrer mit seinem Sattelzug einen Schulbus überholt – kurz vor Ende der zweispurig ausgebauten Bundesstraße. Bei diesem Manöver streifte der Sattelzug den Bus kurz vor dem Einscheren und zwang den 42 Jahre alten Busfahrer zu einer Vollbremsung. Dabei zog sich ein zehnjähriger Schüler leichte Verletzungen zu.

Der in Polen zugelassene Sattelzug fuhr in Richtung Limburg davon. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung entdeckten Beamte der Polizeistation Limburg das Fahrzeug auf der Autobahn in Richtung Köln und zogen den Sattelzug auf der Raststätte Görgeshausen aus dem Verkehr. Der 26 Jahre alte und in Polen wohnende Fahrer musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Limburg eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro hinterlegen, ihn erwartet zudem ein Strafverfahren.

Ermittlungen laufen

Die Bundespolizeiinspektion in Frankfurt sucht Zeugen des tödlich verlaufenen Unfalls am Dienstagnachmittag am Bahnübergang in Elz. Dort war, wie berichtet, gegen 16.35 Uhr ein 72 Jahre alter Mann von einem durchfahrenden Güterzug erfasst und tödlich verletzt worden („Tragischer Unglücksfall in Elz“ in der NNP vom Mittwoch). Nach Ermittlungen der Bundespolizei hatte der Mann offenbar versucht, den Bahnübergang trotz geschlossener Bahnschranken zu überqueren. Dabei wurde er offensichtlich von dem Zug erfasst und zur Seite geschleudert. Aufgrund der schweren Verletzungen verstarb der Mann noch an der Unglücksstelle.

Die Bahnstrecke wurde für den Zugverkehr gesperrt und konnten erst um 20 Uhr wieder freigegeben werden. Insgesamt sechs Züge erhielten hierdurch Verspätungen. Die genauen Umstände des Unfallherganges sind Bestandteil der noch laufenden Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Frankfurt. Personen, die Angaben zum Unfallhergang machen können, melden sich bitte unter Telefon:  (0 69) 13 01 45 11 03 bei der Bundespolizeiinspektion Frankfurt. jl

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

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