Limburg-Weilburg. Gleich vier Ortschaften aus der Region feiern im nächsten Jahr ihr 1250-jähriges Jubiläum. Die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten in Ahlbach, Dorndorf, Lindenholzhausen und Oberweyer laufen seit geraumer Zeit auf Hochtouren ...
Auch eine gemeinsame Veranstaltung soll es 2022 geben.
Und so wurde die Idee eines Wettstreits der vier Jubiläumsorte geboren. Ende April kommenden Jahres findet in der Fürst-Johann-Ludwig-Schule in Hadamar das "Spiel ohne Grenzen" statt. Jeweils ein Team aus jedem Dorf muss sich vorher für den Wettstreit qualifizieren und tritt dann in verschiedenen Spielen gegen die Vertreter der anderen Jubiläums-Dörfer an.
Bei den Vorbereitungen für dieses Spiel ohne Grenzen kam den Organisatoren die Idee, ein gemeinsames Festbier aus dem Haus einer nahe gelegenen Westerwald-Brauerei anzubieten. "Ein Bier, so wie es früher schon im Westerwald getrunken wurde", mit diesem Slogan bewirbt die Brauerei ihren Trunk. Wie gemacht also für das Jubiläum, finden die Organisatoren.
Und so stehen nun ab Ende August die ersten 5-Liter-Fässer zum Verkauf bereit. Die Fässer sind bedruckt mit den jeweiligen Festlogos von Ahlbach, Dorndorf, Lindenholzhausen und Oberweyer. Erwerben kann man sie bei den jeweiligen Festausschüssen der Orte zum Jubiläums-Preis von 1250 Cent zuzüglich Mehrwertsteuer. "Ein Genuss und ein tolles Andenken", sagt Klaus Härtle, einer der Organisatoren aus Oberweyer.
"Über den Auftrag für Bierfässer im Design der Jubiläums-Gemeinden haben wir uns außergewöhnlich gefreut", sagt der Vertriebsleiter für Feste und Vereine der Westerwald-Brauerei, Klaus Strüder, die den Zuschlag erhielt. Es sei schon was ganz Besonderes, wenn diese vier Ortschaften ihr eigenes Bierfass hätten, gerade bei einem solchen Jubiläum. Besonders die Zusammenarbeit mit den Ansprechpartnern habe ihm viel Freude gemacht, so Strüder, der die kreative Energie des Organisationsteams als sehr bereichernd empfand.
Die ersten Fässer mit dem frischen Gerstensaft sollen demnächst bei einem Fototermin in der Westerwald-Brauerei in Hachenburg offiziell übergeben werden. Danach darf das Bier allerorts fließen. red
Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
