Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.

Bild: Werner Jung-Diefenbach (links) sitzt mit seinem Anwalt im Gerichtssaal.
Die Staatsanwaltschaft fordert eine Freiheitsstrafe von sieben Jahren und sechs Monaten. Der Staatsanwalt sieht es als erwiesen an, dass der Angeklagte in 362 Fällen das Bistum Limburg um rund 2,7 Millionen Euro geschädigt hat. Der Angeklagte habe seine Vertrauensstellung im Rentamt grob missbraucht.
Die Verteidigung plädierte auf eine Freiheitsstrafe von vier Jahren. Der Angeklagte habe wesentlich dazu beigetragen, die Untreuefälle auszuklären, hieß es zur Begründung. Zudem habe er vor Gericht ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Die Finanzkontrolle des Bistums habe versagt, da sonst die Veruntreuungen viel früher aufgefallen wären.
