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„Cäcilia“-Fastnachter in Höchstform
Sitzungspräsident Klaus Simonis, Hans-Joachim Schupp und die Minister riefen die närrische Schar ins Gemeinschaftshaus, um zu schunkeln und zu lachen.
Nach einem Marsch des CCC-Ballett unter der bewährten Regie von Tina Jung und Franziska Trost stand das Protokoll auf dem Programm und damit auch ein Vollblut-Karnevalist in Gestalt des früheren Präsidenten Seppl Friedrich, der «grauen Eminenz», der bereits seit 48 Jahren auf der Bühne agiert, und auch an diesem Abend an insgesamt drei Programmpunkten mitwirkte.
Auch Friedhelm Meudt sorgte für einige Zwerchfellattacken. Zur großen Kinderstunde eingeladen hatten Tina Jung, Lena Schmidt und Annika Penner, denn mit dem Tanz der «Erdbeermäulchen» stand eine Reise ins Fernsehzeitalter der 70er und 80er Jahre an. Da wurden Pippi Langstrumpf, Paulchen Panther und Biene Maja wieder lebendig. Für Tina Jung gab es an diesem Abend auch einen ganz besonderen «Cäcilia»-Orden. Denn schon seit Jahren ist sie ganz vorne mit dabei, wenn es um die Choreografien der vielen Tanzgruppen geht.
Als Teufel blickte Dirk Donde ins Rampenlicht und wusste unter anderem mit einer a-capella-Version von «Highway to Hell» zu begeistern. «Jetzt wird’s alpenländisch»: Darauf hatten sich die «Party-Eier» eingeschworen, die unter der Leitung von Bianka Brahm tolle Tanzeinlagen zeigten. Sie kamen ebenso wenig wie später die Gruppe «Night Escape» unter der Regie von Diana Kraus und Tina Jung um eine Zugabe herum.
Das Dorfgeschehen nahmen die Damen des Elferrates humorvoll auf die Schippe. Bei ihnen waren die Dauerbrenner natürlich die anhaltenden Bauarbeiten auf den Straßen von Lindenholzhausen. Petra Bleutke und Wilma Simonis und die anderen Damen sangen einträchtig: «Wunder gibt es immer wieder.» Zum Finale kam dann noch der komplette Weihnachtsmarkt mit Baum und Weihnachtsmann auf die Bühne und sang zu den Klängen von «Last Christmas». Eine gute Routine hat inzwischen Andrea Schupp, die sich bereits zum zweiten Mal in der Bütt präsentierte und mit viel Applaus bedacht wurde. Der Kölner Karneval stand Pate bei den Fastnachtsliedern, die Seppl Friedrich als Solist anstimmte. Dass der Gesang im Chor bei der «Cäcilia» nicht zu kurz kommen darf, versteht sich von selbst. Zum ßen Finale brachten die Sänger mit ihren schwungvollen Liedern («Unsre Lieder sind verklungen» und «Jetzt geh’n wir Bier trinken») den Saal noch einmal richtig zum Kochen. bra
Die Hollesser Dremboys Foto: BraunAnmerkung www.hollesse.de: Weitere Bilder zu den Fastnachtsveranstaltungen finden Sie in unserer Rubrik [Veranstaltungsbilder]. Videos finden Sie in unserer Rubrik [Veranstaltungsvideos].
