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Nach den Wünschen der Stadt Limburg soll die Frankfurter Straße umgestaltet werden. Schon Ende des Jahres 2007 sollen die Bagger in der Frankfurter Straße anrollen. Auch die Kanäle und die Leitungen in der Straße sollen erneuert werden. Dies erfordert ein Aufbruch der Frankfurter Straße auf der gesamten Breite und eine zumindest einseitige Sperrung. Ziel der Neugestaltung ist es, die Fahrbahn schmaler zu gestalten und das Parken neu zu ordnen. Weiter sollen zusätzliche Querungsstellen für Fußgänger errichtet werden und das Durchrasen der weitgehend gradlinigen Führung durch den Ort vermindert werden. Auch ein Radweg soll integriert werden.

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Die Planung der Stadt Limburg kann [hier] eingesehen werden.

vom 27.06.2007:  Neuer Ortsdurchfahrt zugestimmt

Limburg-Lindenholzhausen. Die Stadtverordnetenversammlung hat der Neugestaltung der Ortsdurchfahrt in Lindenholzhausen (B 8/Frankfurter Straße) einstimmig zugestimmt. Was gemacht werden soll, war bereits zuvor in zwei Versammlungen mit Anliegern besprochen und erörtert worden. Die Breite der Fahrbahn wird dabei von 8,50 auf 6,50 Meter reduziert. Hinzu kommt dafür ein ausgewiesener Weg für Radfahrer (gemeinsame Nutzung mit Fußgängern), einige Engstellen auf dem gemeinsamen Rad- und Gehweg lassen sich jedoch nicht vermeiden. In der neu ausgebauten Straße ist ein abwechselndes Parken vorgesehen. Die Neugestaltung der Straße sieht auch eine verbesserte Überquerung der Fahrbahn durch die Fußgänger vor. Mit dem Ausbau der Straße ist auf einer Länge von 700 Metern auch der Austausch der Kanalisation vorgesehen. Mit dem Ausbau soll noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Verkehrbelastung auf der Straße liegt bei rund 16 000 Fahrzeugen pro Tag. (jl)

 

vom 25.05.2007:  So wird die Ortsdurchfahrt gebaut

Limburg-Lindenholzhausen. Die Frankfurter Straße (B 8) in Lindenholzhausen wird weitgehend so umgebaut, wie die Stadt Limburg dies den Anwohnern vorgeschlagen hat. In einer zweiten Bürgerversammlung im Bürgerhaus gab es am Mittwochabend eine klare Mehrheit für die Pläne, die Planungsamtsleiter Jürgen Dumeier zusammen mit Bürgermeister Martin Richard (CDU) und Tiefbauamtsleiter Martin Uphues vorgestellt hatten. Das heißt, die Frankfurter Straße bekommt eine engere und verschwenkte Fahrbahn, einen neuen Rad- und Gehweg, regulär ausgewiesene Parkplätze und bessere Möglichkeiten für Fußgänger, die Fahrbahn zu überqueren. Zudem wird die Ampel modernisiert
 
Von den abstimmungsberechtigten Anwohnern stimmten 32 für diese Pläne, 13 waren in der Abstimmung per Handzeichen dagegen, sechs enthielten sich. Auch bei drei vom Bürgermeister vorgenommenen Einzelabstimmungen über die in drei Abschnitte eingeteilte Ortsdurchfahrt hatte es Mehrheiten für die Pläne der Stadt gegeben.

Die Frankfurter Straße muss erneuert werden, weil die Fahrbahn stark abgenutzt ist und die Stadt die Kanäle austauschen muss. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) in Dillenburg als Baulastträger ist bereit, einen Großteil der Kosten für einen neuen Rad- und Gehweg zu übernehmen.

Dass auch der Gehweg erneuerungsbedürftig ist, war von einigen Anwohnern in der Versammlung angezweifelt worden. Andernfalls müssten das ASV und die Stadt die Kosten allein tragen. Uphues wies jedoch auf den maroden Zustand der Gehwege hin. Deshalb zeichnet sich eine Kostenbeteiligung der Anwohner ab. Uphues erklärte den Anwohnern, ihre Kostenbeteiligung für den Gehweg liege bei etwa drei Euro pro Quadratmeter Grundstücksfläche. Ein Anwohner mit einem Grundstück von 1000 Quadratmetern Fläche müsste als etwa 3000 Euro bezahlen.

Die Fahrbahn soll nach den Vorstellungen der Stadt hinter den Ortseinfahrten verkleinert werden, damit sich auch alle Fahrzeuge an die Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 km/h halten. Viele Anwohner hatten sich gewünscht, vor den jeweiligen Ortseinfahrten durch bauliche Maßnahme eine drastische Verkehrsberuhigung zu erreichen, im Ort selbst aber alles weitgehend so zu belassen wie bisher, damit der Verkehr gut fließt. Dieser Wunsch blieb jedoch unerfüllt, weil das ASV eine solche Maßnahme nach Angaben der Stadt nicht einsieht und finanziert. Die Verengung der Fahrbahn soll unter anderem mit der Einrichtung von regulären Parkplätzen erreicht werden – 13 im Bereich Ortseingang Limburg bis zur Ampel und fünf vom Ortseingang Brechen bis zur Ampel.

Vor allem die Ampel entspricht nicht mehr dem technischen Standard und soll so verbessert werden, dass deutlich mehr Autos in Fahrtrichtung Limburg und Brechen die Ampel passieren können. Jürgen Dumeier erklärte den Anwohnern, das ASV habe versprochen, die Mängel zügig zu beseitigen. Das Problem sei eine anfällige Infrarotanzeige, die durch eine Video-Erfassung der Fahrzeuge (allerdings ohne Kennzeichen-Erfassung) ersetzt werde. So etwas gebe es zum Beispiel schon an der Schiede.

Der Verkehrsfluss auf der B 8 in Lindenholzhausen soll zudem durch verkürzte Linksabbiegespuren, auf denen zwei Autos Platz haben, erreicht werden. Trotz der Verengung könnten einen korrekt eingefädelten Linksabbieger noch zwei Lkw in beiden Fahrtrichtungen passieren, erklärte Dumeier.

In der Versammlung herrschte von Beginn an eine gereizte Atmosphäre. Je länger Dumeier die Pläne erläuterte, desto unruhiger wurden einige Anwohner. Der Hauptvorwurf an die Stadt lautete, die vor zwei Wochen vorgetragenen Änderungswünsche so gut wie gar nicht berücksichtigt zu haben. Einige Anwohner befürchten durch die Fahrbahnverengung noch mehr Staus im Ort – so dass sie auf dem Heimweg noch länger bräuchten, um auf ihre Höfe einbiegen zu können oder beim Wegfahren noch viel länger warten müssten.

Schließlich war die Stimmung so aufgeheizt, dass Dumeier sagte: „Sie machen 25 Jahre Forschungsarbeit (im Bereich Verkehrsentwicklung, Anm. d. Red.) zunichte mit Ihrer Lindenholzhäuser Art.“ Schließlich schaltete sich der Bürgermeister ein und mahnte eine „offene, faire und sachliche“ Aussprache an. „Die Pläne der Stadt sind ein Angebot an Sie. Wenn Sie das nicht wollen, dann lassen wir alles wie es ist.“ Dann würden eben nur Fahrbahn und Kanal erneuert. Die schweigende Mehrheit sah dies anders. (dick)


vom 10.05.2007:  Neue „Frankfurter“ ist nicht gewünscht

Limburg-Lindenholzhausen. So schön hat sich das städtische Planungsamt die neue Ortsdurchfahrt der B8 in Lindenholzhausen, die Frankfurter Straße, vorgestellt. Mit großzügig bemessenen Gehwegen, mit Fahrradweg, mit ausreichenden Parkplätzen, die zudem die Fahrbahn verschwenken und damit die Geschwindigkeit drosseln. Dazu kommt noch, dass dieser Ausbau die Anlieger nicht mehr kosten soll als eine einfache Erneuerung.

Doch alle diese Segnungen kommen bei den Anwohnern schlecht an. Das war zumindest das Meinungsbild bei einer ersten Bürgerversammlung am Dienstagabend, bei der Planungsamtsleiter Jürgen Dumeier beide Ausbau-Varianten vorstellte (siehe Kasten). Eine deutliche Mehrheit der 70 versammelten Lindenholzhäuser lehnt die Detailplanung ab. Viele verlangten sogar, dass überhaupt keine gestalterische Veränderung vorgenommen wird.

Denn die Anwohner befürchten, dass sich der Verkehr noch häufiger staut, wenn die Straßenbreite verringert wird. „Wollen Sie mir weiß machen, dass der Verkehr weiter fließt, wenn die Straße enger wird und eine Überquerungshilfe gebaut wird? Das glaube ich nicht“, warf ein Anwohner ein. Schon jetzt staue sich der Verkehr morgens bis zum „Wingert“ und abends bis zur Brücke über die ICE-Strecke. Jürgen Dumeier betonte, dass man heute nirgendwo mehr achteinhalb Meter breite Straßen für einen Verkehr von rund 16 000 Autos pro Tag anlege, wie er in Lindenholzhausen gemessen werde. Auch wesentlich höhere Fahrzeugbelastungen würden mit Fahrbahnbreiten von sechseinhalb Metern bewältigt. Nach seiner Einschätzung sei die unzureichende Einstellung der Ampel an der Wendelinuskapelle der Hauptgrund für den Stau. Diese Schaltung lasse sich aber verbessern.

Mit seinem Hinweis darauf, dass vermutlich ab 2015 die B8-Umgehung zur Verfügung stehe und damit der Verkehr im Ort auf 2000 bis 5000 Fahrzeuge am Tag reduziert werde, löste Dumeier allgemeine Belustigung aus. „Vor 2020 wird das nichts mit der Umgehung. Das heißt, dass wir mindestens 13 Jahre weiter mit dem leben müssen, für das wir uns jetzt entscheiden“, wandte ein Versammlungsteilnehmer ein. Auch die geplanten Parkplätze stießen nicht gerade auf Begeisterung. „Wir parken unser Auto im Hof und brauchen keine Parkplätze“, beschwerte sich eine Anwohnerin. Die Kosten dafür könne man sparen.

Mehrere Anlieger sprachen sich dafür aus, die Ortsdurchfahrt zu lassen, wie sie ist, und dafür den Verkehr vor den Ortseingängen massiv abzubremsen, beispielsweise durch Kreisel oder starke Verschwenkungen. Dadurch, so hoffen sie, fahren die Autos langsamer in den Ort, fließen aber zügig aus der Durchfahrt ab. „Das ist in dieser Maßnahme nicht möglich“, betonte Martin Uphues, der Leiter des städtischen Tiefbauamts. Die Arbeiten beschränkten sich auf die engere Ortsdurchfahrt. „Davor und dahinter wird nicht gebaut“, sagte Uphues. Das liege nicht an der Stadt, sondern am zuständigen Straßenbauamt.

Am Dienstagabend kamen Anlieger und Vertreter der Stadt nicht mehr auf einen Nenner. Nachdem zahlreiche Einwohner kritisiert hatten, dass nach der Vorstellung der Pläne zu schnell ein Meinungsbild von ihnen erwartet werde, wurde eine zweite Bürgerversammlung vereinbart. Voraussichtlich in der Woche vor Pfingsten soll sie stattfinden. (vt)

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