Hinweis: Verwendung der Artikel der Nasauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
Kleintierzucht ist kein kurzfristiges Hobby. Man betreibt die Arbeit mit den Tieren über Jahrzehnte, trifft sich immer wieder auf den Ausstellungen und Wettbewerben, kennt sich. Deshalb waren auch alle gekommen, die der Kreisverband der Rassegeflügelzüchter Limburg-Weilburg und der Kreisverband der Rassekaninchenzüchter Limburg-Oberlahn eingeladen hatte.
Zu den Kleintierzüchtern verbinde ihn so etwas wie eine Freundschaft machte Landrat Manfred Michel (CDU) deutlich. Er habe Hochachtung vor den Frauen und Männern, besonders vor den Jugendlichen, die sich eine Menge Zeit für dieses schöne Hobby nehmen. Wenigstens zwei bis drei Stunden pro Tag seien sie mit ihren Tieren zusammen, hegten und pflegten sie, um immer wieder erstaunliche Leistungen hervorzubringen.
Besonders stolz und dankbar sei er den «alten Hasen», die ihre Kenntnisse und züchterischen Kniffe an die jugendlichen Züchter weitergeben. Besonders berufstätigen Züchterinnen und Züchtern sei es gar nicht hoch genug anzurechnen, dass sie sich die Zeit für die Kreatur nehmen, zusätzlich an Wochenenden ihre Tiere zu den Schauen bringen und dem friedlichen Wettbewerb zur Verfügung stellen. «Ich danke Ihnen allen. Sie sind Vorbilder in Ihrer Region», lobte der Landrat. Und er fügte scherzhaft hinzu, dass sich manche Kleintierzüchter nicht ganz uneigennützig ihrem Hobby verschrieben hätten, denn eine Untersuchung belege, dass Kleintierzüchter länger gesund bleiben beziehungsweise länger leben, weil sie eine Aufgabe haben und damit zufrieden seien.
Die Kleintierzüchter freuen sich über ihre Auszeichnungen, ebenso Landrat Manfred Michel (Fünfter von rechts). Foto: wu
