Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
In zahlreichen katholischen Kirchen der Region werden die Krippen nicht erst zum 24. Dezember aufgebaut, sondern sie zeigen bereits seit dem ersten Adventssonntag verschiedene Szenen des vorweihnachtlichen Geschehens. Die sieben verschiedenen in Lindenholzhausen aufgebauten Szenen erstrecken sich von der Verkündigung über Marias Besuch bei Elisabeth, Johannes in der Wüste, die Herbergssuche und die Geburtsszene bis hin zum Besuch der drei Könige und der abschließenden Flucht nach Ägypten.
Winfried Breser, der seit Jahren für den Aufbau und die Gestaltung der Krippe verantwortlich zeichnet, weiß natürlich noch um die alte Krippe, die einen Stall aus Brettern und Holzpfählen hatte. Und die Figuren waren noch angekleidet. Nach einem Besuch in Israel war klar: Eine solche Krippe kann es in Bethlehem nicht gegeben haben. Inzwischen finden Maria und Josef Herberge in einer Wurzelkrippe, die zusammen mit den neuen Figuren ein stimmiges Bild ergibt. Und in der Krippe gibt es noch einen besonders hellen Stein. Der stammt aus Assisi, dort soll Franz von Assisi 1223 die erste Weihnachtskrippe in einem echten Stall aufgebaut haben. jl.
Artikel vom 21. Dezember 2011, 19.40 Uhr (letzte Änderung 22. Dezember 2011, 04.10 Uhr)