Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
Die Kreisvereinigungen Limburg und Oberlahn begehen ihr 20-jähriges Bestehen gemeinsam
In ihren Jubiläumsprogrammen haben sie einige Schwerpunkte vorgesehen, die sie gemeinsam veranstalten; insbesondere die Jubiläumsfeier mit Gottesdienst am Sonntag, 25. März, im Bürgerhaus in Lindenholzhausen und eine Fünf-Tage-Fahrt an den Bodensee.
Die Vorsitzenden der beiden Landseniorenvereinigungen, Christel Häuser (Limburg) und Philipp Eckert (Oberlahn), haben zusammen mit den Mitgliedern die Programme für das Jubiläumsjahr 2012 aufeinander abgestimmt.
Die 20-Jahr-Feier mit Gottesdienst gestalten beide zusammen am Sonntag, 25 März, im Bürgerhaus in Lindenholzhausen. Zu dieser Hauptveranstaltung werden die Präsidentin des Landseniorenverbands, Gertrud Köhler, und weitere Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Leben erwartet, die die Erfolgsgeschichte des Verbandes würdigen, der sich nach dem Motto "Einander helfen, Freude erleben" seit 20 Jahren gut in die landwirtschaftliche Organisationsfamilie eingefügt hat. Mittlerweile gibt es 32 Landseniorenvereinigungen in Hessen, die sozial motiviert und ehrenamtlich tätig sind.
In ihrem Jubiläumskalender festgelegt haben die beiden Vereinigungen zudem ihre Frühjahrstreffen am 8. März, 13.30 Uhr, im Gasthaus "Zur Post" in Linter und am 15. März, 13.30 Uhr, im "Landhaus Schaaf" in Schadeck.
Am 24. April starten beide Vereinigungen eine Gemeinschaftsfahrt per Bus zur Versuchsanstalt in Geisenheim, und am Dienstag, 8. Mai, geht es mit eigenen Pkw nach Diez zu einer Stadtführung und anschließender Einkehr. Ebenfalls gemeinsam startet am 22. Juni eine Fünf-Tage-Fahrt an den Bodensee. Der Grill-Tag in Runkel am Dienstag, 10. Juli, wird mit einer Besichtigung des Bio-Hofs Christoph Heun in Niederbrechen eingeleitet.
Die Tagesausflüge zum Spätsommer werden getrennt gestartet: Am 11. September gehen die Limburger auf Tour, am 19. September die Oberlahner Senioren. Die gemeinsame Erntedankfeier ist am 16. September in der Kulturscheune in Schupbach geplant.
Die Landsenioren sind vor allem von den Problemen des demografischen Wandels, dem Geburtenrückgang und der zunehmenden Überalterung der Gesellschaft betroffen. Darum gewinnt auch in der ländlichen Bevölkerung die Seniorenpolitik an Bedeutung. Den gesellschaftlichen Veränderungen soll mit nachhaltigen politischen Lösungen und neuen Handlungsstrategien begegnet werden. Der demografische Wandel und die damit verbundene Alterung der Gesellschaft erfordere aber nicht allein eine Weiterentwicklung der Seniorenpolitik, sondern auch eine stärkere Beachtung der für Senioren wichtigen Themen, heißt es.
Die Landsenioren hatten vor kurzem Katharina Fink aus Weyer zu Gast. Sie ist Dozentin für Kulturwissenschaften an der Uni Bayreuth und berichtete in einen interessanten Vortrag über ihre Forschungsarbeiten an der Uni Johannesburg in Südafrika.
Ihre Zuhörer erfuhren unter anderem Interessantes über Kapstadt. Sie berichtete außerdem über Weinbau, über Straußenfarmen und Durban, eine von den indischen Einwanderern geprägte Stadt an der Westküste mit einer großen Glaubens- und Kulturvielfalt. Ihr Bericht endete in Johannesburg, ihrem Arbeits- und Forschungsplatz. mhz
Artikel vom 01. Januar 2012, 19.00 Uhr (letzte Änderung 02. Januar 2012, 04.03 Uhr)