Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
Jetzt ist es in Lindenholzhausen in der Bischof-Hilfrich-Straße endlich so weit, dass der Bürger mal richtig erzogen wird. Laut der Aussage des Polizeisprechers kann jeder Bürger ein ordnungswidriges Verhalten bei der Polizei oder beim Ordnungsamt der jeweiligen Kommune anzeigen. Es gebe keine Pflicht, dass die Polizei oder das Ordnungsamt die Angaben überprüfen. Entscheidend sei die Glaubwürdigkeit des Zeugen.
Nach diesem Schema füllt sich die Stadt Limburg scheinbar seit neuestem den leeren Stadtsäckel. Die wilde Jagd ist eröffnet, und wenn ich einem nicht genehmen Mitbürger eins auswischen will, wird sich schon ein Grund hierfür finden. Aber die Hauptsache ist, der Rubel rollt. Wenn der Strafzettel erst mal verschickt ist, wird der kleinkarierte blöde Bürger schon bezahlen. Unser Bürgermeister braucht ja jeden Euro, damit er vor der nächsten Wahl wieder klotzen kann, was er alles an Schulden abgebaut hat. Dass er sich durch die Straßen-Zweitausbausatzung jetzt noch mal kräftig bei den Einnahmen bedient, davon erwähnt er kein Wort.
Weiterhin wird der Leiter des Ordnungsamtes zitiert: «Ändert sich eine Parkregelung, ist diese erst dann gültig, wenn die Hinweisschilder aufgestellt worden sind und die Änderung somit amtlich machen.» Da diese Hinweisschilder bisher nicht alle angebracht sind, kann ich mir nicht erklären, wieso die Stadt Limburg schon Strafzettel verschickt! Von der Einfahrt Stiegelstraße in die Bischof-Hilfrich-Straße ist eine Änderung angezeigt. Von der anderen Seite Einfahrt Antoniusstraße in die Bischof-Hilfrich-Straße bisher nicht. Also muss ich davon ausgehen, dass die Parkregelung bisher noch nicht gültig ist. Daher sollte das Ordnungsamt erst mal Ordnung in seinen Laden bringen, bevor es Anzeigen verschickt!
Josef Löw
Limburg-Lindenholzhausen
Josef Löw
Limburg-Lindenholzhausen