Limburg-Lindenholzhausen. Die Bushaltestelle an der Wendelinusstraße in Lindenholzhausen steht erst seit kurzem. Sie ist dort auf Wunsch der Bürger platziert worden. Mit der Umsetzung allerdings sind einige Bürger und der Ortsbeirat nicht zufrieden ...

Die Bushaltestelle ist einigen Bürgern und dem Ortsbeirat zu präsent auf dem Platz, der eigentlich ein Dorfplatz sein soll. Foto: Quirein
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Die Bushaltestelle ist einigen Bürgern und dem Ortsbeirat zu präsent auf dem Platz, der eigentlich ein Dorfplatz sein soll. Foto: Quirein

Lindenholzhäuser Ortsbeirat wünscht sich eine andere optische Gestaltung

Seit zwei Wochen ist sie da, die gewünschte Bushaltestelle mit Bushäuschen, das zentral platziert an der Wendelinusstraße, Ecke Kirchstraße steht. Aber: "Wir waren beim Anblick des Bushäuschens mehr als erschrocken", sagte Ortsvorsteherin Barbara Bäcker (CDU) beim jährlich Gemarkungsgang von Stadtverordneten sowie Magistrats- und Verwaltungsmitgliedern, der in diesem Jahr in Lindenholzhausen stattfand. Bürger und Ortsbeirat hätten sich die Gestaltung des Platzes, auf der nun das Bushäuschen steht, anders vorgestellt.

"Wir fühlen uns übergangen", lautete der Tenor. "Wir wären vorher gern noch mal gefragt worden", sagte Ortsvorsteherin Bäcker. "Das sieht nach Bushaltestelle und nicht nach Dorfplatz aus", sagte Stadtverordneter Peter Licht (CDU). Viel zu dominant sei das Bushäuschen und nehme eine zu zentrale Rolle auf dem Platz ein, der eigentlich als Dorfplatz genutzt werden sollte, erklärte er im Gespräch mit der NNP. Eine Nutzung der Fläche für die Gemeinschaft, das hätte sich auch die Ortsvorsteherin gewünscht.

Lange sei über diese Ecke diskutiert worden, erklärte Jürgen Dumeier vom Amt für Verkehrs- und Landschaftsplanung beim Gemarkungsgang in Lindenholzhausen. "Die Bushaltestelle soll funktionell sein" und sei keine rein visuelle Sache, sagte der Erste Stadtrat Michael Stanke (CDU).

"Ein bisschen weiter nach rechts an die Hauswand", antworteten die Ortsvorsteherin und Stadtverordneter Licht von der NNP angesprochen auf ihre Wünsche. Dann wäre noch Platz, um die Fläche als Dorfplatz auch für gemeinschaftliche Aktivitäten zu nutzen oder für den vom Ortsbeirat in Lindenholzhausen gewünschten Brunnen.

Brunnen oder Skulptur? Auch bei diesem Punkt kam es beim Gemarkungsgang zu Uneinigkeiten. "Die Rede war von einer Skulptur", war sich der Erste Stadtrat Stanke sicher; er zeigte aber Bereitschaft, dem Wunsch nach einem Brunnen nachzukommen.

"Am Besten wäre noch mal ein gemeinsames Gespräch", fasste Stadtverordnetenvorsteher Rolf Dettman (CDU), der das Gespräch moderierte, die Situation zusammen. "Wir werden gemeinsam eine Lösung finden und uns zusammensetzen", sagte Bäcker. qui

Artikel vom 20. Juni 2012, 19.52 Uhr (letzte Änderung 21. Juni 2012, 04.11 Uhr)

Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.