Hinweis: Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei.
Lebenshilfe investiert in „Klangwiege“ für die Tagesförderstätte
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«Wir haben selbst gesunde Kinder und Enkelkinder und sind sehr glücklich. Uns war es wichtig, anderen Menschen zu helfen», sagen Alfred und Margarete Dernbach aus Lindenholzhausen, die erst kürzlich ihre Goldhochzeit gefeiert hatten. Anlässlich dieses Jubeltags hatten sie die Gratulanten anstelle von Geschenken um eine Geldspende gebeten. Nun überreichten sie 2000 Euro an die «Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Limburg», vertreten durch ihren Geschäftsführer Albrecht Fritz, Sabine Haase, Leiterin der Tagesförderstätten und Mitarbeiter Matthias Hoffmann. Außerdem spendete das Ehepaar weitere Geldbeträge an die Jakobus-Stiftung der Katholischen Kirchengemeinde Lindenholzhausen und die Mission Burundi in Südafrika.
Geschäftsführer Albrecht Fritz brachte seine Freude über die Spende zum Ausdruck, kann die Tagesförderstätte der Lebenshilfe in der Wiesbadener Straße nun doch eine so genannte «Klangwiege» anschaffen. Besonders für Schwerbehinderte ist nun eine ganz neue und hilfreiche Entspannungsform möglich, so Fritz: «Die Klangwiege ist eine der ältesten Therapieformen überhaupt.» In den Tagesförderstätten der Lebenshilfe Limburg werden Menschen mit einem erhöhten Betreuungs- und Pflegebedarf betreut.
Das Ehepaar Dernbach ist in Lindenholzhausen sehr bekannt. Unter anderem ist Alfred Dernbach schon seit vielen Jahren aktiv beim Männerchor «Cäcilia» Lindenholzhausen, ist Vorsitzender der Senioren-Union in der Stadt. Margarete Dernbach ist treues und aktives Mitglied in der Frauengemeinschaft Lindenholzhaus und hat darüber hinaus mehr als 25 Jahre lang Geld bei den Haussammlungen der Caritas gesammelt. bra
Artikel vom 18. Februar 2011, 17.20 Uhr (letzte Änderung 19. Februar 2011, 04.41 Uhr)