Limburg-Lindenholzhausen. Was tut sich in Lindenholzhausen? Das wollten Mitglieder des Magistrats und Stadtverordnete von Ortsvorsteherin Barbara Bäcker und Mitgliedern der CDU-Ortsbeirats-Fraktion wissen und machten sich auf den Weg ...

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Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei
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Im Mittelpunkt der Ortsbegehung standen der neue Festplatz, die künftige Gestaltung des Ortsplatzes ("Kreuzgass"), die bauliche Situation auf dem Gelände des alten Sportplatzes sowie eine Besichtigung des neuen Sportgeländes der TuS.

Möglichst bald soll die Pflasterung des Festplatzes beginnen. Die Stadt Limburg übernimmt die entstehenden Kosten von rund 40 000 Euro. Sofern diese Mittel in diesem Jahr nicht mehr zur Verfügung gestellt werden können, werde die CDU-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung entsprechende Haushaltsmittel für 2013 beantragen, versprachen die Politiker. Die Steine selbst werden – wie auch bei der vorderen Hälfte des Festplatzes – von Mitgliedern der Ortsvereine verlegt. Wenn alles fertig ist, kann auf die Verlegung eines Zeltbodens verzichtet werden, was die Ausrichtung entsprechender Veranstaltungen (vor allem der Kirmes) erheblich erleichtert und preiswerter macht. Die vier größten Ortsvereine wollen die Zeltkirmes künftig abwechselnd ausrichten.

Auch der Brunnenplatz im Ortskern ("Kreuzgass") muss nach Abschluss der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt (L 3448) neu gestaltet werden. Fest steht, dass dort ein Bushalt eingerichtet sowie ein Wartehäuschen aufgestellt wird. Hinsichtlich der Gestaltung gibt es offenbar noch Gesprächsbedarf: Der Ortsbeirat macht sich für die Aufstellung eines Wasserspiels stark, die Stadt hat andere Pläne. Vor allem Wasserspiele würden oft beschädigt, dies zu verhindern, sei mit erheblichen Kosten verbunden, sagt die Stadtverwaltung. Einig sind sich alle, dass die Schaukästen der Ortsvereine sowie die Bodenhülse für den Weihnachtsbaum erhalten bleiben – hinzukommen sollen ein Baum sowie – auf ausdrücklichen Wunsch des Ortsbeirats – ein paar Sitzgelegenheiten.

Voran geht es auch auf dem als Mischgebiet ausgewiesenen Gelände des alten Sportplatzes ("Am alten Sportplatz"). Dort haben sich mittlerweile nicht nur zwei Gewerbeunternehmen angesiedelt, sondern es wurden – bis auf einen – auch alle ehemals städtischen Bauplätze verkauft und meist auch schon bebaut. Von besonderem Interesse ist das Areal allerdings auch, weil auf seiner östlichen Spitze ein Pflegeheim sowie eine Einrichtung für Betreutes Wohnen entstehen werden. Bürgermeister Martin Richard konnte berichten, dass die Kanalarbeiten abgeschlossen und die notwendigen Verträge über Kauf und Erschließung von der Stadt und dem Investor, der Cura Sana Lindenholzhausen GmbH, unterzeichnet sind. Dem Baubeginn stehe aus Sicht der Stadtverwaltung nichts mehr im Wege, sagte er.

Zum Abschluss der Ortsbegehung ging es auf das Sportgelände des TuS. Mitglieder des Vereinsvorstands führten die Kommunalpolitiker über das Gelände.

Artikel vom 19. April 2012, 03.23 Uhr (letzte Änderung 19. April 2012, 05.05 Uhr)