Limburg-Eschhofen. Bereits seit längerem setzen sich Mitglieder der Freien Wählergemeinschaft (FWG) in Eschhofen für den Bau eines Kreisels an der Kreuzung Dietkircher und Limburger Straße und Bahnhofstraße ein. Nun soll in den Haushaltsberatungen 2011 ein neuer Anlauf gestartet werden ...

Hinweis:
Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei
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Um diese Kreuzung in Eschhofen geht es. Wer hier die Limburger Straße rechts in Richtung Lindenholzhausen überqueren will oder links in Richtung Dietkirchen möchte, braucht viel Geduld. Foto: Koenig
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Um diese Kreuzung in Eschhofen geht es. Wer hier die Limburger Straße rechts in Richtung Lindenholzhausen überqueren will oder links in Richtung Dietkirchen möchte, braucht viel Geduld. Foto: Koenig


«Diese Kreuzung ist überlastet», ist sich Valentin Bleul von der FWG in Eschhofen sicher. Hinter ihm und seinen FWG-Mitstreitern wartet schon wieder eine vom Bahnübergang kommende Autoschlange darauf, die Kreuzung zu überqueren. 45 Sekunden dürfe die Wartezeit höchstens betragen, sagt Bleul. Die Führung der Dietkircher Straße sei leicht versetzt, was die Kreuzung für die Verkehrsteilnehmer unübersichtlich mache.

Obwohl sie in den Statistiken nicht als «Unfallschwerpunkt» gelte, sei dort die Unfallgefahr besonders während des abendlichen Berufsverkehrs groß, betonen die FWG-Mitglieder. Ein Kreisverkehr würde die Situation deutlich entspannen und die Verkehrssicherheit erhöhen, zeigte sich Valentin Bleul überzeugt.

«Bereits für den Haushalt 2010 wurde die Baumaßnahme vom Ortsbeirat vorgeschlagen», sagt er. Damals hätten sie die Auskunft erhalten, die Maßnahme werde geprüft. Da die Kreuzung direkt an Runkeler Gemarkung angrenzt, wollte die Limburger Verwaltung wohl auch über eine mögliche Kostenbeteiligung mit der Stadt Runkel verhandeln. «Es liegt sowohl mir als auch dem Bauamt kein entsprechender Schriftsatz vor», sagt hingegen Bürgermeister Friedhelm Bender (SPD) aus Runkel. Es liege auch im Interesse seiner Stadt, den Verkehrsfluss an dieser Stelle zu verbessern und dadurch für eine bessere Verkehrsanbindung zu sorgen. «Allerdings ist die Fläche momentan für einen Verkehrskreisel zu klein», gibt der Bürgermeister zu bedenken. Man müsste also erst weitere Fläche hinzukaufen.

Direkt auf eine mögliche Kostenbeteiligung Runkels angesprochen, wiegelt Bender jedoch erst einmal ab. Zunächst müsste mit der Stadt Limburg die Situation erörtert und mögliche Lösungswege diskutiert werden.

Eine von einem Fachbüro angefertigte Entwurfsplanung zur Gestaltung der Kreuzung liege bereits vor, sagt Valentin Bleul. Sie liege den Vorschlägen des Ortsbeirats für den Haushalt 2011 bei. Man hoffe, den Stein endlich ins Rollen bringen zu können. koe

Artikel vom 17. November 2010, 19.20 Uhr (letzte Änderung 18. November 2010, 04.24 Uhr)