Limburg-Lindenholzhausen. Wahrscheinlich war es das Endspiel der Champions-League, dass die Leute am Samstagabend eher vor den Fernseher als in das Festzelt in Lindenholzhausen lockte ...

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Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei
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Die "Toten Ärzte" legten sich in Lindenholzhausen ins Zeug, allerdings litt der rockige Einstieg in das Harmonie Festival doch etwas unter der spärlichen Resonanz. Foto: Fischer Bild:Die "Toten Ärzte" legten sich in Lindenholzhausen ins Zeug, allerdings litt der rockige Einstieg in das Harmonie Festival doch etwas unter der spärlichen Resonanz. Foto: Fischer

Schade, denn so erlebte nur eine recht überschaubare Anzahl von Besuchern die Rocknacht mit zwei tollen Bands.

Es war das Kontrastprogramm zu dem, was am Ende dieser Woche in Lindenholzhausen erwartet wird, wenn während des internationalen Harmonie-Festivals vor allem Chormusik und Folklore zu hören sein wird. Seinen Anfang nahm das Festival mit einer Rocknacht, bei der die Bands "Die Toten Ärzte" und "Inside out" mit anderen Klängen für Stimmung sorgten.

Die erste Band des Abends war "Inside Out", eine Gruppe aus Musikern dieser Region. Die Band, die auch Popmusik spielt, präsentierte sich mit erstklassiger Rockmusik, auch wenn bei dem leider viel zu kleinen Publikum nur langsam die Stimmung aufkam, die man von Livekonzerten kennt. Mit Songs wie "We’re Not Gonna Take It" und "Calling" von den Donots oder "All The Small Things" von "blink-182" traten die Musiker mit neueren Rocksongs auf, während mit Nummern wie "I want it all" von Queen auch die Fans der Rockklassiker auf ihre Kosten kamen.

Im zweiten Teil der Rocknacht traten "Die Toten Ärzte" auf, eine Band aus Hamburg, die sich den Songs der Ärzte und der Toten Hosen verschrieben hat und sich zu Recht mit zu den besten Coverbands Deutschland zählt. Mit der Kombination aus Songs dieser beiden bekannten deutschen Rockbands, die ein ähnliches Publikum anziehen, landeten "Die Toten Ärzte" einen Volltreffer bei den Lindenholzhäuser Rockfans. So standen ihre Songs, unter denen sich zum Beispiel "Junge", "Unrockbar" oder "Der Graf" befand, den Originalen ebenso wenig nach wie die Show, bei der sie etwa einen Zuhörer als Frontmann für ein Lied auf die Bühne holten.

Was die Originalbands von ihrer Vereinigung im Namen und im Repertoire der "Toten Ärzten" halten würden, ist daher wohl bedeutungslos: Fest steht, dass die Musik der Ärzte, selbst wenn sie einmal tot sind, weiterlebt. Und wenn dafür die "Toten Ärzte" sorgen. pfi

Artikel vom 29. Mai 2011, 18.51 Uhr (letzte Änderung 30. Mai 2011, 04.25 Uhr)


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Die Versammlung wählte jeweils einstimmig mit einer Enthaltung Barbara Bäcker (CDU) zur neuen Ortsvorsteherin und Kurt Weyhrauch (SPD) zu ihrem Stellvertreter.