Limburg-LindenholzhausenHeavy-Metal-Konzert mit gutem Sound „Eraserhead“, „Bloodspot“ und „Six Reasons to Kill“ traten im Dorfgemeinschaftshaus Lindenholzhausen auf ...

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Verwendung der Artikel der Nasauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei
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Die meisten Zuhörer im Publikum trugen an diesem Abend schwarze Kleidung. Vor allem T-Shirts mit den Logos verschiedener Bands mit ihrer harten und schnellen Musik aus dem Heavy-Metal-Bereich. An die 300 Besucher verzeichnete die dritte Auflage des Metal-Konzerts «Deathtrip».

Nachdem es im ersten Jahr in Diez und im zweiten Jahr in Ahlbach stattfand, wurde dieses Jahr das Dorfgemeinschaftshaus in Lindenholzhausen auserkoren, Austragungsort des «Deathtrip»-Metal-Konzerts mit drei Bands zu sein. Und die Entscheidung für Lindenholzhausen erwies sich als richtig. Das Dorfgemeinschaftshaus bot am Samstagabend genug Platz, um sich vor und abseits der Bühne aufzuhalten.

Als erste Band stand «Eraserhead» aus dem Kalkwerk in Diez um kurz nach 21 Uhr auf der Bühne. Die Halle war zwar noch nicht komplett gefüllt, doch lud der schnelle und aggressive Death-Metal der Truppe schon die ersten Besucher zum Kopfnicken ein. Damit konnten «Eraserhead», die sich im Laufe des Auftritts steigerten und es schafften, weitere Zuhörer vor die Bühne zu locken, einen Vorgeschmack auf den weiteren Verlauf des Abends bieten.

Als nächstes war die Formation «Bloodspot» zu hören, die ebenfalls aus dem Kalkwerk stammt. Für sie stand der Abend unter einem besonderen Stern. Die Band war noch vor wenigen Wochen im Studio gewesen und hatte dort Songs aufgenommen und eine CD mit dem Titel «The Demon-EP» produziert, die an diesem Abend erstmals vorgestellt und verkauft wurde.

Live auf der Bühne zeigte die Combo dann, wieso sie in der Region und hiesigen Szene mittlerweile so bekannt sind. Ihr unglaublich treibender, schneller und zum Teil melodischer Thrash-Metal begeisterte das Publikum. Die Band bestach durch eine sehr gute Livepräsenz und Spielfreude. Die Zuschauer zahlten es durch sehr viel Bewegung vor der Bühne zurück.

Kurz vor Mitternacht betraten «Six Reasons to Kill» aus Koblenz die Bühne. Die Band konnte nach längerer Zeit wieder ein Konzert in der Heimatregion geben, da sie bis vor kurzem noch in Europa mit Szenegrößen wie «Hatesphere» unterwegs waren. «Six Reasons to Kill» spielen eine abwechslungsreiche Variante aus Death- und Thrash-Metal-Einflüssen, die durch ein Wechselspiel aus harten wie melodischen Teilen besteht und auch vor teilweise eingebauten Klargesang nicht zurückschreckt. Sie untermauerten durch einen guten und routinierten Auftritt ihren Status in der Szene und konnten das Publikum sehr leicht auf ihre Seite ziehen.

Der Abend darf als durchaus gelungen bezeichnet werden, wozu auch der gute und sehr klare Sound beigetragen hat. Vor allem für die Mitglieder von «Bloodspot» war es erfreulich, durch einen solchen Auftritt ihrem Stellenwert in der hiesigen Szene weiter ausbauen zu können. ich

Die Formation „Six Reasons to Kill“ bei ihrem Auftritt. Foto: ich Die Formation «Six Reasons to Kill» bei ihrem Auftritt. Foto: ichDie Formation „Six Reasons to Kill“ bei ihrem Auftritt. Foto: ich Die Formation «Six Reasons to Kill» bei ihrem Auftritt. Foto: ich