Limburg-Lindenholzhausen. Die Gehölze auf dem Wall sind zur Hälfte bereits entfernt, die Grünen fürchten um den Rest und auch um die Linde am ehemaligen Sportplatz in Lindenholzhausen ...

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Verwendung der Artikel der Nassauischen Neuen Presse mit freundlicher Genehmigung der Frankfurter Societäts-Druckerei
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Deshalb wollten sie mit einem Dringlichkeitsantrag erreichen, dass die entsprechenden Arbeiten sofort eingestellt werden und der Magistrat den am Verfahren Beteiligten eine artenschutzrechtliche Prüfung vorlegt. Der Antrag der Grünen schaffte es allerdings nicht auf die Tagesordnung. Dazu wäre eine Zweidrittelmehrheit notwendig gewesen, dem Anliegen stimmten aber nur die Grünen und die BZL zu.

"Bis zur nächsten Stadtverordnetenversammlung wird die Linde noch stehen", machte Bürgermeister Martin Richard (CDU) deutlich. Der abgelehnte Dringlichkeitsantrag wird in der kommenden Sitzung ganz normal auf die Tagesordnung genommen. Wie Richard weiter sagte, habe die Stadt bei der Beseitigung des Gehölzes auf dem Wall ohnehin keine Möglichkeit des Einschreitens gehabt, da es sich dabei um privaten Grund und Boden handele.

Eine Einschätzung, die Dr. Judith Eidt-Wendt von den Grünen allerdings nicht teilt. Da es begründete Hinweise auf nach europäischem Recht geschützte Tier- und Pflanzenarten auf dem Wall gebe, sei eine artenschutzrechtliche Prüfung nach dem Bundesnaturschutzgesetz vorgeschrieben – unabhängig davon, ob es sich um ein Privatgrundstück oder um eine Fläche im Besitz der öffentlichen Hand handele. so Eidt-Wendt. jl

Artikel vom 03. September 2011, 03.23 Uhr (letzte Änderung 03. September 2011, 05.06 Uhr)
Die Versammlung wählte jeweils einstimmig mit einer Enthaltung Barbara Bäcker (CDU) zur neuen Ortsvorsteherin und Kurt Weyhrauch (SPD) zu ihrem Stellvertreter.